Konzept

Über allem stehen die wichtigsten Grundregeln: Die Freiheit und Selbstentfaltung, der Glaube an ein kompetentes Kind und der Wunsch die Kinder zu unterstützen Dinge selbst zu erfahren und auszuprobieren.

Die Grundlage für unsere pädagogischen Ansätze bieten der Wald und die Abläufe der Natur. Durch den Wechsel der Jahreszeiten erleben die Kinder feste, wiederkommende Rhythmen, die ihnen einen Zugang zur Natur ermöglichen und ihnen eine sichere Orientierung bieten. Das alles wird eingebunden in die jeweiligen Feste wie Fasching, Ostern, Erntedank, Nikolaus und Weihnachten, die gemeinsam im Wald gefeiert werden.

Großen Raum nimmt im Kindergartenalltag das Freispiel ein. Als zusätzliches Angebot gibt es die Vorschule. Diese wird individuell nach den Wünschen der Eltern, bzw. dem Gefühl der Erzieher gestaltet.

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Motorische Entwicklung
In einem Waldkindergarten haben die Kinder eine breite Auswahl, ihren natürlichen Bewegungsdrang fröhlich auszuleben.
Beim Laufen über den Waldboden, Klettern und Springen, Hüpfen und Kullern können die Kinder sich in ihrem Rhythmus und nach ihren Möglichkeiten entfalten und so auf ganz natürliche Weise ihre Motorik fördern. Bei diesen Aktivitäten wird das Selbstbewusstsein gestärkt und die Selbsteinschätzung gebildet. Die Kinder lernen Ihre eigenen Bedürfnisse kennen und können diese ausdrücken.

In unserem Konzept sind angeleitetes Spiel und Basteln enthalten, bei denen die Kinder freiwillig mitmachen können. Gemeinsam werden Lieder zu den Jahreszeiten gesungen, Fingerspiele und Reime erlernt. Beim Malen, Schneiden, Flechten, Filzen, Arbeiten mit Ton oder Schnitzen, Hämmern und Sägen können die Kinder ihre Feinmotorik entwickeln.

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Kreativität, Phantasie und Sinneswahrnehmung
Kinder wollen sehen, berühren, riechen und schmecken. Die Natur gibt dazu vielseitige Möglichkeiten alle fünf Sinne zu erleben. Der Baumstamm wird zum Schiff, der Ast zum Bohrer, die Blätter und Beeren im Kaufladen am Baumstamm verkauft und all das mit viel Zeit zum verweilen. Kreativität und Phantasie können ungehindert entfaltet und gelebt werden. Da kein Gegenstand im Wald aus sich heraus eine bestimmte Spielform hat, müssen Kinder sich mit einander austauschen.

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Körperliche und seelische Gesundheit
Der tägliche Aufenthalt in der freien Natur und dabei immerzu Wind und Wetter ausgesetzt, stärkt und fördert die Gesundheit. Die Erfahrung der Grenzerlebnisse im körperlichen Bereich schafft eine Basis, um belastbarer, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene zu sein.
Dabei werden wichtige soziale Erfahrungen gemacht. Einander helfen, eigene Interessen und Bedürfnisse erkennen und vertreten, Geduld haben. All das wird in der Gemeinschaft erlebt und erlernt, was durch die kleine Gruppe von 16 Kindern erleichtert wird. Insgesamt kann ein Kind im Waldkindergarten selbstbestimmt und aus seiner natürlichen Entwicklung heraus wachsen.
Aus der Verbundenheit zur Natur entwickelt sich eine natürliche Wertschätzung für diese.

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